Die Ladenleerstände und Geschäftsschließungen in den Fußgängerzonen haben ein Projekt der Studierenden des Fachbereichs ASL der Universität Kassel inspiriert, sich mit der Geschichte und dem Wandel der Kasseler Fußgängerzone zu beschäftigen.
Die Fußgängerzone ist ein Baustein der Stadtplanung der 1960er und 1970er Jahre. Sie hat seit ihrem Bestehen viele Veränderungen und Krisen überstanden, seien es Smog-Alarme in den 1990er oder die Finanzkrise in den 2000er Jahren.
In dem Projekt wurden zunächst diverse deutsche Fußgängerzonen betrachtet. Im weiteren Projektverlauf wurde die Kasseler Fußgängerzone aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, um ihre Entwicklungen von einer Sperrzone zur heutigen Gestalt herauszuarbeiten.
Dafür haben die Studierenden im Stadtarchiv und im Archiv der HNA recherchiert und präsentieren ihre Erkenntnisse im UNI:Lokal. In der Ausstellung sind verschiedene Erweiterungen der Fußgängerzone zu sehen: beispielsweise wie die Eisdielen die Innenstadt eroberten und wie sich Geschäfte und Plätze veränderten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Königsplatz.
Die Ausstellung wird am 22. Juli um 18 Uhr mit einem Vortrag der Studierenden eröffnet. Bei Getränken und Wassereis besteht im Anschluss die Möglichkeit für Gespräche. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Die Ausstellung ist bis zum 1. Oktober 2026 zu sehen. Eine Finissage findet am 30. September 2026 um 18 Uhr statt.
Alle Informationen und Veranstaltungstermine finden Sie unter www.uni-kassel.de/go/unilokal
UNI:Lokal
Wilhelmsstraße 21
34117 Kassel
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr
sonntags und montags geschlossen
Der Eintritt ist kostenlos.





