Geistliche Musik zum Ausklang des Kirchenjahres
mit Werken von Schein, Schütz, Bach, Mendelssohn und Brahms
Ausführende:
Concerto vocale Leipzig
Leitung: Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz
Zwei außergewöhnliche Feiertage prägen die kirchenmusikalische Praxis schon seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts in besonderer Weise: Der Buß- und Bettag sowie der gleich darauffolgende Ewigkeitssonntag. Beide Tage markieren das Ende des Kirchenjahres.
Obgleich der Bußtag sich erst am Ende des 19. Jahrhunderts als offizieller Feiertag durchgesetzt hat (inzwischen aber bereits wieder hinterfragt wird), gab es ‒ vor allem in Notzeiten ‒ schon lange zuvor Buß- und Bittgottesdienste. Sie gaben bedrängten und verzweifelten Menschen Halt, Trost und Zuversicht, wenn zerstörerische Naturereignisse, Kriege, Pestepidemien oder Brandkatastrophen ihr Leben existenziell bedrohten. Direkte Bezüge zu solchen Geschehnissen finden wir mehrfach in den Werken von Bach, Schein, Schütz und anderen Komponisten ihrer Zeit.
1816 wurde der letzte Sonntag vor dem 1. Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ erklärt. Namentlich die Komponisten der romantischen Musikepoche haben sich mit dem Sujet Sterben, Tod und Auferstehung substantiell auseinandergesetzt ‒ unter ihnen Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms. Im Barockzeitalter, als der Tod noch ständiger Begleiter des Lebens war, thematisierten ihn fast alle Komponisten, insbesondere Schütz, Schein und Bach.
15 € / Arbeitsuchende, Studierende, Auszubildende 10 € / Schüler frei
Kein Kartenvorverkauf – Karten nur an der Konzertkasse
Heinrich Schütz (1585‒1672)
„Herr, auf dich traue ich“, SWV 377
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Geistliche Chormusik“ (1648)
Willy Burkhardt (1900‒1955)
„Ich hebe meine Augen auf“, op. 10 (1925)
Motette zu vier Stimmen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809‒1847)
„Denn Er hat seinen Engeln befohlen über dir“, MWV B 53
Motette zu acht Stimmen
Johann Bach (1604‒1673)
Unser Leben ist ein Schatten
Motette zu sechs und drei Stimmen und B. c.
Georg Muffat (1653‒1704)
Toccata XI für Orgel
aus dem „Apparatus musico-organisticus“
Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788)
„Gott, deine Güte reicht so weit die Wolken gehen“, Wq 208/3
Motette für vierstimmigen Chor und B. c.
Johann Hermann Schein (1586‒1630)
„Die mit Tränen säen werden mit Freuden ernten“
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Israels Brünnlein“ (1623)
Johannes Brahms (1833‒1897)
„Wo ist ein so herrlich Volk“
Motette zu acht Stimmen
aus „Fest- und Gedenksprüche“ op. 109/3
Johann Pachelbel (1653‒1706)
Cianona in f-Moll für Orgel
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“, MWV B 45
Motette für vier bis acht Stimmen
Johann Sebastian Bach (1685‒1750)
„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“, BWV3 1165
Motette zu acht Stimmen und B. c.
Johann Sebastian Bach
Siciliano aus der Sonate Es-Dur für Traversflöte und Cembalo
Es-Dur, BWV3 1031
Anette Krieghoff, Traversflöte
Johannes Brahms
„Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“, op. 74/1
Motette zu vier bis sechs Stimmen
Heinrich Schütz
„Verleih uns Frieden gnädiglich“ (SWV 372)
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Geistliche Chormusik“ (1648)
Quelle: https://www.kassel.de/
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mit Werken von Schein, Schütz, Bach, Mendelssohn und Brahms
Ausführende:
Concerto vocale Leipzig
Leitung: Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz
Zwei außergewöhnliche Feiertage prägen die kirchenmusikalische Praxis schon seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts in besonderer Weise: Der Buß- und Bettag sowie der gleich darauffolgende Ewigkeitssonntag. Beide Tage markieren das Ende des Kirchenjahres.
Obgleich der Bußtag sich erst am Ende des 19. Jahrhunderts als offizieller Feiertag durchgesetzt hat (inzwischen aber bereits wieder hinterfragt wird), gab es ‒ vor allem in Notzeiten ‒ schon lange zuvor Buß- und Bittgottesdienste. Sie gaben bedrängten und verzweifelten Menschen Halt, Trost und Zuversicht, wenn zerstörerische Naturereignisse, Kriege, Pestepidemien oder Brandkatastrophen ihr Leben existenziell bedrohten. Direkte Bezüge zu solchen Geschehnissen finden wir mehrfach in den Werken von Bach, Schein, Schütz und anderen Komponisten ihrer Zeit.
1816 wurde der letzte Sonntag vor dem 1. Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ erklärt. Namentlich die Komponisten der romantischen Musikepoche haben sich mit dem Sujet Sterben, Tod und Auferstehung substantiell auseinandergesetzt ‒ unter ihnen Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms. Im Barockzeitalter, als der Tod noch ständiger Begleiter des Lebens war, thematisierten ihn fast alle Komponisten, insbesondere Schütz, Schein und Bach.
15 € / Arbeitsuchende, Studierende, Auszubildende 10 € / Schüler frei
Kein Kartenvorverkauf – Karten nur an der Konzertkasse
Heinrich Schütz (1585‒1672)
„Herr, auf dich traue ich“, SWV 377
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Geistliche Chormusik“ (1648)
Willy Burkhardt (1900‒1955)
„Ich hebe meine Augen auf“, op. 10 (1925)
Motette zu vier Stimmen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809‒1847)
„Denn Er hat seinen Engeln befohlen über dir“, MWV B 53
Motette zu acht Stimmen
Johann Bach (1604‒1673)
Unser Leben ist ein Schatten
Motette zu sechs und drei Stimmen und B. c.
Georg Muffat (1653‒1704)
Toccata XI für Orgel
aus dem „Apparatus musico-organisticus“
Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788)
„Gott, deine Güte reicht so weit die Wolken gehen“, Wq 208/3
Motette für vierstimmigen Chor und B. c.
Johann Hermann Schein (1586‒1630)
„Die mit Tränen säen werden mit Freuden ernten“
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Israels Brünnlein“ (1623)
Johannes Brahms (1833‒1897)
„Wo ist ein so herrlich Volk“
Motette zu acht Stimmen
aus „Fest- und Gedenksprüche“ op. 109/3
Johann Pachelbel (1653‒1706)
Cianona in f-Moll für Orgel
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“, MWV B 45
Motette für vier bis acht Stimmen
Johann Sebastian Bach (1685‒1750)
„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“, BWV3 1165
Motette zu acht Stimmen und B. c.
Johann Sebastian Bach
Siciliano aus der Sonate Es-Dur für Traversflöte und Cembalo
Es-Dur, BWV3 1031
Anette Krieghoff, Traversflöte
Johannes Brahms
„Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“, op. 74/1
Motette zu vier bis sechs Stimmen
Heinrich Schütz
„Verleih uns Frieden gnädiglich“ (SWV 372)
Motette zu fünf Stimmen und B. c.
aus „Geistliche Chormusik“ (1648)
Quelle: https://www.kassel.de/
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Erlöserkirche Kassel-Harleshausen
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