Konzert Violine / Orgel und Klavier mit Werken von Bach, Mozart, Rheinberger Mariusz Januskiewicz (Violine) / Christopher Weik (Orgel/Klavier)

concert for spiritual music

Auf dem Programm stehen drei besondere Werke der Violin-Kammermusik:

Die Violinsonate G-Dur BWV 1019 von Johann Sebastian Bach bildet den Abschluss seines Zyklus für Violine und obligates Cembalo. Mit ihrer fünfsätzigen Anlage und einem virtuosen Cembalo-Solo als Mittelsatz nimmt sie eine Sonderstellung ein.

Die Violinsonate e-Moll KV 304 von Wolfgang Amadeus Mozart ist seine einzige Moll-Sonate für diese Besetzung. In zwei Sätzen verbindet sie dramatische Intensität mit melancholischer Tiefe und stellt Violine und Klavier als gleichberechtigte Partner dar.

Die Sechs Stücke op. 150 von Josef Gabriel Rheinberger zählen zu den bedeutendsten spätromantischen Werken für Violine und Orgel. Charakterstücke wie „Abendlied“ oder „Elegie“ verbinden lyrische Ausdruckskraft mit klanglicher Fülle.

Auf dem Programm stehen besondere Werke der Violin-Kammermusik:

Die Violinsonate G-Dur (BWV 1019) ist das Abschlusswerk von Bachs wegweisendem Zyklus für Violine und obligates Cembalo und unterscheidet sich durch ihre ungewöhnliche fünfsätzige Struktur deutlich von den anderen, meist viersätzigen Sonaten der Reihe.

Ein markantes Alleinstellungsmerkmal ist der zentrale dritte Satz, der als virtuoses Cembalo-Solo komponiert wurde und die Violine vollständig pausieren lässt. Bach überarbeitete das Werk mehrfach intensiv, wobei in den verschiedenen Fassungen alternative Sätze wie ein "Cantabile" existierten, bevor er die endgültige Form mit zwei schnellen Ecksätzen, zwei langsamen Sätzen und dem Solostück in der Mitte festlegte. Die lässt sich außer auf dem Cembalo auch auf Klavier oder Orgel spielen.

Die Violinsonate in e-Moll (KV 304) ist Mozarts einzige Violinsonate in einer Moll-Tonart und besticht durch eine außergewöhnliche emotionale Tiefe und Melancholie. Sie entstand 1778 in Paris, vermutlich unter dem Eindruck des Todes seiner Mutter, und besteht im Gegensatz zu seinen sonst meist dreisätzigen Werken aus nur zwei Sätzen: einem dramatischen Allegro und einem wehmütigen Tempo di Menuetto. Das Werk gilt als Wendepunkt, da Violine und Klavier hier als gleichberechtigte Partner agieren und nicht mehr in der traditionellen Rollenverteilung einer „begleiteten Klaviersonate“ verharren.

Die Sechs Stücke für Violine und Orgel op. 150 von Josef Gabriel Rheinberger, komponiert im Jahr 1887, zählen zu den bedeutendsten Werken der Spätromantik für diese seltene Besetzung. Die Sammlung umfasst charakterstarke Einzelstücke wie das "Abendlied", eine virtuose "Gigue" und eine besonders bekannte "Elegie", die durch ihre melodische Intensität und die harmonische Verschmelzung beider Instrumente bestechen. Anstatt einer strengen Sonatenform wählte Rheinberger hier das Format von Charakterstücken, in denen die Violine als lyrische Solistin glänzt, während die Orgel weit mehr als nur eine begleitende Rolle übernimmt.

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