Eine Diskussion über Klang, Krach und die Kunst des Mauern-Einreißens.
Manche nennen es Lärm, manche Sound, manche sogar Musik – wir nennen es schlicht den Moment der Gegenwart, auf dem wir balancieren, während sich die Zeit in Klangfläche auflöst und die Zeit selbst kurz aufhört zu atmen, wenn sich Zukunft und Gegenwart frontal begegnen.
Während sich manche empfindlichen Ohren dort, wo zeitgenössischer Tanz auf die Bühne kommt, über „Disharmonie“ und „zu viel Lautstärke“ beschweren, fragen wir uns: Ist das Befreiung? Der Soundtrack einer neuen Zeit? Oder einfach nur die logische Folge davon, dass Choreografie und Klang inzwischen so eng miteinander sind, dass selbst das Mischpult rot wird?
Fest steht: Musik im zeitgenössischen Tanz ist längst nicht mehr nur Taktgeber, sondern Partnerin, Konfrontation, Atmosphäre, Störgeräusch und Erkenntnisquelle zugleich – manchmal mehr Frage als Antwort, aber immer Bewegungsauslöser.
Diskutieren Sie mit uns, erfahren Sie mehr, und lassen Sie uns gemeinsam – ganz im Sinne antiker Abrissmethoden – die Mauern von Jericho mit Posaunen zum Wackeln bringen.
BREAKING THE WALLS: Vielleicht ein wenig laut. Bestimmt ein bisschen schräg. Aber absolut tanzbar.
In Kooperation mit TANZ_Kassel
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