Blaue Kuppe

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Der Sagenort von Frau Holle ist ein Nationales Geotop, das im 19. Jahrhundert überregional bekannt war.

Der Sage nach, ist die Blaue Kuppe Dank Frau Holle entstanden. Als sie hier einmal zwischen Eschwege und Wehretal-Langenhain entlang ging, soll sie etwas im Schuh gedrückt haben. Sie zog ihn vom Fuß und schüttelte einen Stein heraus, der liegen blieb: Es entstand die Blaue Kuppe.

Das heutige Erscheinungsbild der Blauen Kuppe ist durch einen über 100 Jahre währenden Basaltabbau geprägt. In der Geologie berühmt geworden ist die Blaue Kuppe vor allem durch die mineralogische Reaktion zwischen Basaltschmelze und Buntsandstein: Die heute gut sichtbaren Nord- und Südbrüche sind die Reste eines Doppelschlotes. Zur Zeit des Ausbruchs vor 10 bis 12 Mio. Jahren lag der heute zu sehende “Wurzelbereich“ eines Vulkans ca. 200 Meter unterhalb des damaligen Geländeniveaus. Es ist sicher, dass die Lava die damalige Geländeoberfläche nie erreicht hat. Die heute noch sichtbaren Reste einer Basaltkuppe, wurden im Laufe der Erdgeschichte durch Abtragungsprozesse freigelegt.

Die Blaue Kuppe ist ein Nationales Geotop. Sie war einst überregional bekannt, weil sich im 19. Jahrhundert mehrere renommierte Wissenschaftler ihre gegenteiligen Theorien über die Entstehung von Gesteinen am Beispiel der Blauen Kuppe zu belegen versuchten. 

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