Der Blaue See liegt idyllisch im Hohen Habichtswald, nur wenige Schritte von der Künstler-Nekropole entfernt. Eingebettet in Wald und die Spuren des früheren Steinabbaus ist er ein besonderer Ort für alle, die Natur, Geschichte und Ruhe miteinander verbinden möchten.
Seine Entstehung geht auf den Basaltabbau zurück: Im Bereich des heutigen Sees wurde über viele Jahrzehnte Basalt im Tagebau gewonnen. Erste Abbauversuche sind bereits für 1843 überliefert; die industrielle Gewinnung setzte Ende des 19. Jahrhunderts ein. Als sich 1923 Wasser im ehemaligen Steinbruch sammelte, entstand der Blaue See. Auch die Aufschüttungen und Geländekanten in seiner Umgebung erinnern bis heute an die bewegte Bergbaugeschichte des Ortes. Der Name verweist vermutlich auf den bläulich wirkenden Basalt, der hier einst gebrochen und unter anderem für den Straßenbau in Harleshausen und den umliegenden Orten verwendet wurde.
Heute prägt der kleine Waldsee die Atmosphäre des Gebietes: Zwischen hohen Bäumen, alten Abbauspuren und naturnahen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur Stadt und einen schönen Anlass für eine Pause während einer Wanderung. Besonders reizvoll ist die Verbindung zur Künstler-Nekropole, deren Kunstwerke rund um den Blauen See platziert worden. Hier lassen sich die außergewöhnlichen Grabmale von Künstlerinnen und Künstlern von documenta-Rang mit einem Spaziergang am See und durch die Waldlandschaft verbinden.
Directions & Parking facilities
- Über Rasenallee und Ahnatalstraße zum Wanderparkplatz Nekropole.
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Naturpark Habichtswald
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