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title: "Eder-Altarm bei Frankenberg (Eder)-Viermünden"
url: "https://www.nordhessenerleben.de/en/poi/eder-altarm-bei-frankenberg-eder-viermuenden"
description: "Wasser fließt in der Natur nicht geradeaus, es fließt in typischen Bögen, Schlingen und Schleifen, den Mäandern. Je geringer das Gefälle und damit die Fließgeschwindigkeit, umso ausgeprägter ist die Tendenz eines Gewässers zu mäandrieren. Natürlich spielt dabei auch die Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Schon leichte Unregelmäßigkeiten im Untergrund reichen aus, um das Wasser asymmetrisch zum einen Ufer hin fließen zu lassen. An der Stelle, an der die Strömung auf das Ufer prallt, dem Prallhang, wird durch das Wasser Material, Gestein oder Boden abgetragen. Der Fluss nimmt dieses Material mit und lagert es weiter stromabwärts auf der gegenüberliegenden Seite eines solchen Prallhangs, an dem die Strömung langsamer fließt, ab. Dieses dem Prallhang gegenüberliegende Ufer nennt man Gleithang. Im Gegensatz zum Prallhang, der oft ein Steilufer ist, das immer leicht unterspült wird und dann entsprechend abbricht, ist der Gleithang flach, da das dort abgelagerte Material in der leichten Strömung flache Sandbänke bildet. Durch das Zusammenspiel dieser beiden Prozesse nimmt das Flussbett nach und nach selbst die Mäanderform an. Ein natürlicher Fluss- oder Bachlauf ist also in ständiger Veränderung, die Mäander breiten sich immer weiter aus und die Gesamtlänge des Flusses oder Baches nimmt immer weiter zu. Während dieses Prozesses kommen sich die einzelnen Mäanderschlingen immer näher. Dabei kann es vorkommen, dass sie Strömung das an einer solchen Stelle nur noch schmale Ufer durchbricht und die Mäanderschleife damit abgekürzt wird. Aus der Schleife wird dann ein stehendes Gewässer, das langsam verlandet; ein sogenannter Altarm ist entstanden."
language: "en"
type: "Place"
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Eder-Altarm bei Frankenberg (Eder)-Viermünden
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- forest/forest park

Eder\_Altarm1

Nahe des Ortes Viermünden befindet sich ein Altarm der Eder. Hier lässt sich die Entstehungsgeschichte des Flusses nachvollziehen.

Wasser fließt in der Natur nicht geradeaus, es fließt in typischen Bögen, Schlingen und Schleifen, den **Mäandern**. Je geringer das Gefälle und damit die Fließgeschwindigkeit, umso ausgeprägter ist die Tendenz eines Gewässers zu mäandrieren. Natürlich spielt dabei auch die Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Schon leichte Unregelmäßigkeiten im Untergrund reichen aus, um das Wasser asymmetrisch zum einen Ufer hin fließen zu lassen. An der Stelle, an der die Strömung auf das Ufer prallt, dem Prallhang, wird durch das Wasser Material, Gestein oder Boden abgetragen. Der Fluss nimmt dieses Material mit und lagert es weiter stromabwärts auf der gegenüberliegenden Seite eines solchen Prallhangs, an dem die Strömung langsamer fließt, ab. Dieses dem Prallhang gegenüberliegende Ufer nennt man **Gleithang**. Im Gegensatz zum **Prallhang**, der oft ein Steilufer ist, das immer leicht unterspült wird und dann entsprechend abbricht, ist der Gleithang flach, da das dort abgelagerte Material in der leichten Strömung flache Sandbänke bildet. Durch das Zusammenspiel dieser beiden Prozesse nimmt das Flussbett nach und nach selbst die Mäanderform an. Ein natürlicher Fluss- oder Bachlauf ist also in ständiger Veränderung, die Mäander breiten sich immer weiter aus und die Gesamtlänge des Flusses oder Baches nimmt immer weiter zu. Während dieses Prozesses kommen sich die einzelnen Mäanderschlingen immer näher. Dabei kann es vorkommen, dass sie Strömung das an einer solchen Stelle nur noch schmale Ufer durchbricht und die Mäanderschleife damit abgekürzt wird. Aus der Schleife wird dann ein stehendes Gewässer, das langsam verlandet; ein sogenannter **Altarm** ist entstanden.

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Eintritt frei

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Entrance Free

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Author

Silvia Henk

Organization

Regionalmanagement Nordhessen GmbH

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