Malwida von Meysenbug und die Heinrich-Schütz-Schule

lecture/reading/performance
Von 1930 bis 1940 war die erste Schule der Stadt, die Frauen das Abitur ermöglichte, nach der in Kassel geborenen Malwida von Meysenbug benannt. Mit der Umbenennung der Schule verschwand für Jahrzehnte die Erinnerung an diese beutende Frau das 19. Jahrhunderts aus dem kollektiven Gedächtnis der Stadt. Wer war Malwida und warum war sie 1930 einer Namensgebung würdig, ihr Name aber 1940 nicht mehr „tragbar“?



Diesen und anderen Fragen widmen sich Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und Wolfgang Matthäus in einer gemeinsamen Veranstaltung der Malwida von Meysenbug-Gesellschaft e. V. und von Kassel-West e. V. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie es zu Fortschritten und Rückschritten in der Verwirklichung gleicher Bildungschancen für Frauen im 20. Jahrhundert kam. powered by RCE-Event

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