Kunst an der Grenze: "Breaking Walls"

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Das Kunstwerk, das Prof. Dr. Joachim Reitner und Cornela Hundertmark für "Kunst an der Grenze" schufen, erinnert an eine Sitzgruppe. Aus harten, resistenten Tiefengesteinen wurden die Seitenplatten und die großen Steinstelen geschaffen. Diese Tisch-Komposition soll an die "4+2-Gespräche" 1990 erinnern, die die vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit den beiden deutschen Staatsregierungen abhielten, um über die Zukunft Deutschlands zu beraten.

Zur Einweihung des Kunstwerkes sprach Prof. Dr. Reitner: "Mauern haben zwei Gesichter - Schutz und Grenzen. Als Grenzen sind sie nicht leicht zu überwinden. Nur wenn der Druck zu groß wird, brechen sie - so geschehen am 9.11.1989. Getrenntes muss sich wiederfinden - ein Tisch bietet eine Chance - alles braucht seine Zeit." Das Kunstwerk ist all jenen Menschen gewidmet, die den Mut aufbrachten, die Grenzen zu überwinden, und denen, die es auch heute noch tun.

"Kunst an der Grenze" vereint sieben Kunstwerke in der Nähe der früheren innerdeutschen Grenze, die vom ehemaligen Landtagsvizepräsidenten Lothar Quanz zum 25-jährigen Jubiläum von Grenzöffnung und Wiedervereinigung initiiert und als Exterior-Projekt von der ARS NATURA-Stiftung kuratiert wurden.

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