Haben Juden nichts zu lachen?
Jüdisches Leben ist kein Spaziergang – aber auch kein Tabu. Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel sind Antisemitismus, Angst und Polarisierung wieder Alltag. In dieser Situation zeigt Humor auf, wo etwas weh tut – und wo trotz Bedrohung noch Raum fürs Menschsein bleibt. Er kann trösten und befreien, aber auch provozieren und aufrütteln.
In der Sonderausstellung »Haben Juden nichts zu lachen?« zeigen jüdische und nicht‐jüdische Künstlerinnen und Künstler wie Cartoons in diesem Spannungsfeld wirken: Zwischen Ironie, schwarzem Humor und nachdenklicher Leichtigkeit entsteht ein Bild jüdischen Lebens, das weder verklärt noch von Resignation geprägt ist.
Die Ausstellung ist in drei Bereiche unterteilt:
- Jüdisches Leben, Bräuche und Alltag
- Antisemitismus in Deutschland
- der Nahost‐Konflikt aus unterschiedlichen Blickwinkeln
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Kulturamt Stadt Kassel
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