Imshäuser Gespräch - Schule als Brennglas gesellschaftlicher Herausforderungen

  • Diskussion

Schule im Spannungsfeld von Rechtsextremismus, Polarisierung und Demokratiebildung: Prof. Michael May und Dr. Gudrun Heinrich diskutieren beim Imshäuser Gespräch, wie Schulen gesellschaftlichen Herausforderungen pädagogisch begegnen können.

Hatespeech, rechtsextreme Äußerungen oder das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole: Schulen erleben derzeit wie unter einem Brennglas die Herausforderungen einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Viele Lehrkräfte und Schulleitungen fühlen sich jedoch nicht ausreichend darauf vorbereitet, mit solchen Situationen strategisch und angemessen umzugehen.

Wie kann Schule Rechtsextremismus pädagogisch begegnen? Wie lassen sich demokratische Werte vermitteln? Und welche Rolle spielt dabei das Spannungsfeld zwischen Schutz, Anerkennung und der Mündigkeit junger Menschen?

Diesen Fragen widmet sich das nächste Imshäuser Gespräch mit Prof. Michael May und Dr. Gudrun Heinrich. Beide plädieren für einen pädagogischen Umgang mit Rechtsextremismus, ohne dabei die juristischen und politischen Rahmenbedingungen auszublenden. Schule ist dabei keineswegs ein neutraler Ort: Sie hat den Auftrag, jungen Menschen demokratische Werte zu vermitteln und offene Lern- und Diskussionsräume zu schaffen.

Prof. Michael May ist Professor für Didaktik der Politik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen politische Bildung, Rechtsextremismus und Schule, Demokratiebildung sowie die Professionalisierung von Sozialkundelehrkräften.

Dr. Gudrun Heinrich leitet die Arbeitsstelle Politische Bildung und Demokratiepädagogik an der Universität Rostock. Ihre Schwerpunkte liegen auf Rechtsextremismus, Radikalisierung und Demokratiebildung. Zudem ist sie Sprecherin des Netzwerkes Bildung und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung.

Gemeinsam veröffentlichten May und Heinrich das Buch „Rechtsextremismus pädagogisch begegnen“. Im Frühjahr erscheint ihr neues gemeinsames Buch zur Frage der nicht neutralen Schule und zur Orientierung von Lehrkräften und Lehramtsstudierenden.

Die Veranstaltung findet hybrid sowie online via Zoom statt.

Für die Teilnahme per Zoom melden Sie sich bitte an: IG.Anmeldung@stiftung-adam-von-trott.de


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