• Konzert
4 Hände – 88 Tasten: Klaviermusik zu vier Händen 

Das Klavierduo Barbara Schmidt & Marcus Schwarz präsentiert kurzweilige und reizvolle vierhändige Klaviermusik von fünf besonders bemerkenswerten und eigenwilligen Komponistenpersönlichkeiten des 20 . Jahrhunderts: 

Amy Beach, die erste Komponistin, die sich erfolgreich in einer männlich geprägten Musikszene Nord-Amerikas behauptete, zahlreiche Werke für Klavier schrieb und mit den „Three Movements für Piano 4 Hands“ ein überzeugendes und fesselndes Frühwerk vorlegte, dass noch ihre Vorbilder erkennen ließ aber auch schon ihren eigenwilligen Stil deutlich zu Geltung brachte –   

Claude Debussy, der an der Schwelle zum 20 Jahrhundert dem Klavier ganz neuartige Töne entlockte und in dessen früher  „Petite Suite“ sich Malerei, Lyrik und Musik zu einem zauberhaften Stelldichein zusammenfanden –  

Ernesto Lecuona, der wohl erfolgreichste und bekannteste Komponist Kubas, der seinerzeit als “der George Gershwin” Kubas bezeichnet wurde und dessen „Malagueña“ (sein bekanntestes Werk) auch heute noch in unzähligen Bearbeitungen weltweit zu hören ist –  

Jean Francaix, der französische Komponist, der stets bestrebt war „musique pour faire plaisir (Musik, die Freude macht)“ zu komponieren. Mit den  „15 portraits d'enfants d'Auguste Renoir“ schuf er einen bezaubernden Zyklus, im Geiste anknüpfend an Robert Schumanns „Kinderszenen“ oder Claude Debussys „Childrens Corner“, inspiriert von den wundervollen Kinderbildern des großen impressionistischen Malers – 

Astor Piazzolla, der Erneuerer des argentinischen Tangos, der in seinem Zyklus „Las cuatro estaciones porteñas“ („Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“), in dem sich barocke Einflüsse mit den eleganten und melancholischen Melodien des Tango mischen, den vielen kulturellen Einflüssen der Hauptstadt seines Heimatlandes ein unvergleichliches Denkmal setzte.

 
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