Philipp-Soldan, der Bildhauer der Reformation
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts führten bedeutende Ereignisse zu einer regen Bautätigkeit in Frankenberg. Zunächst erforderte der Stadtbrand von 1476 einen Neuaufbau der Privathäuser und öffentlichen Gebäude. Dann musste die ursprünglich katholische Liebfrauenkirche durch Einführung der Reformation in eine evangelische Kirche umgebaut werden. Der Bildhauer und Formschneider Philipp Soldan lebte zu dieser Zeit in seiner Heimatstadt Frankenberg und arbeitete als begehrter Handwerker für die Stadt und die Kirchengemeinde ebenso wie für den Adel der Region und das Landgrafenhaus. Im Jubiläumsjahr der Homberger Synode erinnert Ruth Piro-Klein in ihrem Vortrag an Leben und Werk dieses bedeutenden Künstlers, der nach seinem Tod vier Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war. Erst die Forschungsarbeiten von Ludwig Bickell im späten 19. und Albrecht Kippenberger im frühen 20. Jahrhundert lenkten den Blick wieder auf „Meister Lipsen zum Frankenberg“.
Ort: Museum im Kloster Frankenberg, Beginn: 17 Uhr
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- Zweigverein Frankenberg -
Autor:in
Ederbergland Touristik
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