Reformation. Bildung. Zukunft. 500 Jahre Marburger Universitätsidee

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Im Herbst 1526 wurde im Nachgang zur Homberger Synode eine Kirchenordnung entworfen, die jedoch nie gedruckt wurde – die „Reformatio ecclesiarum Hassiae“. 

In ihrem 29. Kapitel findet sich die erste bekannte Erwähnung der Absicht zur Gründung einer Universität in Marburg.

Auch die Gründung einer Stipendiatenanstalt für bedürftige Studenten ist thematisiert. Aus diesen frühen Planungen entstand 1529 ein einzigartiges Modell der Studienförderung: Zahlreiche landgräfliche Städte, später als „Präsentationsstädte“ bekannt, durften geeignete Kandidaten für ein Stipendium benennen – ein Ausdruck sozialer Verantwortung und regionaler Bildungsförderung, wie er bis heute nachwirkt.

Die Veranstaltung würdigt diesen historischen Ursprung der Universität Marburg, erinnert an die ideellen Wurzeln der Stipendiatenanstalt und symbolisiert den Übergang der Erinnerung in die Verantwortung kommender Generationen.

Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt die feierliche Übergabe der Jubiläumsstaffel vom Reformationsjubiläum in Homberg (Efze) an das Universitätsjubiläum der Philipps-Universität Marburg.

Weitere Informationen zum Reformationsjubiläum unter www.synode500.de

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Sonderinformation

Philipps-Universität Marburg
Biegenstraße 10
35037 Marburg

Telefon: 06421 28-25907
umr500@uni-marburg.de 

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Eintritt frei

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Rotkäppchenland

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