Wolfgang Amadeus Mozart: Vesperae solennes de Confessore KV 339 / Requiem KV 626

Tipp
Konzert für Spirituelle & Geistliche Musik

Mozart: Vesperae solennes de Confessore KV 339 & Requiem KV 626
Nordhessische Kantorei • Göttinger Symphonie Orchester • Leitung: Christopher Weik

Festliche Vespermusik mit der berühmten Sopran-Arie Laudate Dominum trifft auf Mozarts unvollendetes, dramatisches Requiem – ein Abend voller Kontrapunkt, Emotionalität und orchestraler Pracht.

Sa | 20. 6. 26 | 19.30 Liebfrauenkirche Witzenhausen

Im Rahmen des Kultursommers Nordhessen

Wolfgang Amadeus Mozart: Vesperae solennes de Confessore KV 339 / Requiem KV 626

Nordhessische Kantorei

Johanna Neß (Sopran) / Barbara Buffy (Alt) / Hubert Schmid (Tenor) / Markus Simon (Bass)

Göttinger Symphonie Orchester / Leitung: Christopher Weik

Eintritt: 24/19 € (erm. 20/15 €), bis 15 Jahre Eintritt frei

Mit Catering!

Die Vesperae solennes de Confessore (KV 339), komponiert 1780 für den Salzburger Dom, sind Mozarts letztes großes Vesperwerk und verbinden festliche orchestrale Pracht mit strenger kirchlicher Kontrapunktik. Das berühmte fünfte Stück, das „Laudate Dominum“, gilt mit seiner schwebenden Sopran-Arie und dem sanft einsetzenden Chor als eine der schönsten und populärsten Melodien, die Mozart je geschrieben hat. Im krassen Gegensatz dazu steht das vorangegangene „Laudate Pueri“, das als archaische, strenge Fuge im „Stile antico“ gestaltet ist und Mozarts tiefe Auseinandersetzung mit der barocken Tradition zeigt. Der Name „Confessore“ deutet darauf hin, dass das Werk für den Festtag eines Bekenners (vermutlich der heilige Hieronymus) geschrieben wurde, wobei die glanzvolle Besetzung mit Pauken und Trompeten den repräsentativen Charakter unterstreicht.

Das Requiem in d-Moll (KV 626) ist Mozarts letzte, unvollendete Komposition, die durch die Legende um den „grauen Boten“ und Mozarts frühen Tod zu einem der mythenumwobensten Werke der Musikgeschichte wurde. Da Mozart nur den ersten Satz vollständig und weite Teile der Sequenz skizziert hinterließ, wurde das Werk schließlich von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr im Auftrag von Constanze Mozart fertiggestellt. Die Musik zeichnet sich durch eine düstere, archaische Kraft aus, die barocke Kontrapunktik im Stile Bachs und Händels mit der emotionalen Dramatik der Wiener Klassik verbindet. Die Sätze vom „Dies irae“ bis zum erschütternden „Lacrimosa“ gehören zu den intensivsten Totenmessen der Weltliteratur und prägen bis heute unser Bild von Mozarts spätem Genie.

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Preisinformationen

Eintritt: 24/19 € (erm. 20/15 €), bis 15 Jahre Eintritt frei



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Witzenhausen

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