Stiftsruine

Kirche
Ruine
Historische Stätte

Die Stiftsruine die größte romanische Kirchenruine der Welt.

Die Stiftsruine in Bad Hersfeld blickt auf eine lange Geschichte zurück. Am Standort einer Einsiedlerei mitten im unwegsamen Waldgebiet zwischen Knüll, Vogelsberg, Rhön und Thüringer Wald gründete Lulllus 769 ein Kloster und ließ es kurz darauf von Karl dem Großen zum Reichskloster erheben. Nach einem großen Brand im Jahr 1038 begann der Neubau, die Stiftskirche entstand. Schlichte Bauformen und sparsamer Einsatz von Schmuckelementen zeichneten ihre Architektur aus. Im Mittelalter wurden Kloster und Stadt ein bedeutender Handelspunkt an der Via Regia. Auf dem Rückweg vom Reichstag in Worms besuchte Martin Luther 1521 Bad Hersfeld und predigte auf Wunsch des Abtes am 1. Mai in der Stiftskirche. Kurze Zeit später wurde die Stadt endgültig protestantisch. Fast 250 Jahre später, im Jahr 1761 brannte die französische Armee beim Rückzug ihre in der Stiftskirche gestapelten Vorräte ab. Eine der größten sakralen Hallenbauten Deutschlands ging in Flammen auf und wurde fast vollständig vernichtet. Heute ist die Stiftsruine die größte romanische Kirchenruine der Welt.

Die Stiftsruine kann derzeit zu folgenden Zeiten besichtigt werden:

Freitag: 13:00 - 17:00 Uhr

Samstag + Sonntag: 11:00 - 16:00 Uhr

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GrimmHeimat NordHessen
Ständeplatz 17
34117 Kassel

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Stiftsruine
Im Stift 6
36251 Bad Hersfeld