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Das Naturschutzgebiet Hirzstein mit dem Gipfel des Hirzstein und der Teufelsmauer liegt in der Landschaft des südlichen Hohen Habichtswaldes.

Der Hirzstein ist ein markantes Basalt-Bergmassiv am Südrand des Hohen Habichtswaldes, nördlich von Schauenburg-Elgershausen. Seit 1979 steht das Gebiet als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz – nicht nur wegen der weithin sichtbaren Steilwand, sondern auch wegen des einzigartigen Mosaiks aus Felsen, Geröllfeldern und steilen Hängen, das seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet.

Man kann die Felswand entweder von unten betrachten oder den Blick vom oben genießen. Besonders kurios und praktisch: der „Hirzstein-Fernrohr-Guckpfahl" auf dem Gipfel. An einem Pfahl sind mehrere kleine Fernrohre angebracht, die auf markante Punkte in der Landschaft zeigen – Berge, Orte und andere Ziele mit Namen und Entfernungsangabe. So wisst ihr genau, was ihr da vor euch seht.

Vom Steinbruch zum geschützten Biotop

Was heute als wertvolles Biotop gilt, verdankt seine Entstehung menschlicher Nutzung: Im 19. Jahrhundert wurde hier Basalt abgebaut, zeitweise arbeiteten bis zu 120 Menschen im Steinbruch. Eine eigene Gleisanlage transportierte das Material in Loren. 1958 endete der Abbau – und die Natur eroberte sich das Areal zurück.

Rückzugsraum für seltene Jäger

Die zerklüftete Felswand mit ihren Nischen und Höhlen ist heute Brutplatz streng geschützter Vogelarten wie Uhu und Wanderfalke. Um den Bruterfolg nicht zu gefährden, achtet bitte unbedingt auf die Absperrungen und vermeidet jede Beunruhigung der Tiere. Vielen Dank für euren Beitrag zum Artenschutz.

Preisinformationen

Eintritt frei

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Eintritt frei

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Naturpark Habichtswald