Ein Mann blickt über seine Schulter in die Ferne - nach Osten. Die Arme sind nach Osten und Westen ausgebreitet. Dem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung nach scheint der Mensch in sich zu ruhen. Er ist im Gleichgewicht, in Balance. "Die Figur beinhaltet die Vereinigung von Gegenteilen, die Aufhebung bzw. Auflösung von menschlichen Unterschieden in eine zugrundeliegende universelle Menschlichkeit“, schreibt die Künstlerin selbst über ihr Werk.
Cornelia Brader nimmt in der idealtypischen Darstellung des Menschen einen wesentlichen Gedanken der griechischen Klassik auf. Anders als bei den antiken Statuen wurden die Oberflächen aber nicht geglättet. Die Spuren der Bearbeitung sind deutlich sichtbar.
Aus der Ferne wird dieses Kunstwerk wie ein Kreuz wahrgenommen.
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