Georg Janthur erinnert mit seinem Werk an die Menschen an der früheren innerdeutschen Grenze: In Gruppen stehen sie "hinter dem Zaun" und schauen hinüber in ein unerreichbares Land. Manchmal sehen sie auch Menschen von "drüben". Wenn sich diese unbeaobachtet fühlen oder ganz mutig sind, erwidern sie auch einen Gruß durch kurzes Winken, eine kaum sichtbare Handbewegung, einen eindeutigen Blick. Realität bis zur Grenzöffnung 1989. Das hier geschaffene "Zaunvolk" erscheint jung, locker und auch neugierig auf das, was sich hinter der früher unüberwindbaren Grenze befindet. Es scheint bereit zur Entdeckung, zur Kommunikation und zur Überwindung des "Eisernen Vorhangs".
Gut zu wissen
Ansprechpartner:in
Autor:in
Geo-Naturpark Frau-Holle-Land
In der Nähe



