Die beiden Rundwege führen an mehreren Relikten des ehemaligen Landschaftsparks vorbei. Vor Ort sind einzelne Beschreibungen der Bauwerke zu finden.
Von 1443 bis 1810 war das Schloss Riede im Besitz der Familie von Meysenbug. Der letzte Vertreter dieses Adelsgeschlechtes, Heinrich von Meysenbug, war Landrat für vier nordhessische Ämter und zugleich ein Mensch der Aufklärung. Er war neuen Gestaltungsformen sehr aufgeschlossen und bot bedeutenden Künstlern und Philosophen Aufenthalt in seinem Schloss. Mit deren Arbeiten verwirklichte von Meysenbug seinen nach englischem Vorbild konzipierten Schloss- und Landschaftspark, dessen einzelne Bestandteile im Wald verstreut sind und noch heute faszinieren.
Vor Ort wirkte unter anderem der Architekt Heinrich Christoph Jussow, der wesentlich für die Gestaltung der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe und den Bau der Löwenburg verantwortlich war. Wasserspiele und Teufelsbrücke sind seit 2010 wieder instandgesetzt. Im Westen des Schlossparks befindet sich der Tiergarten mit einem alten, mittlerweile ergänzten Bestand an Obstbäumen. Teile des Gartens befinden sich in Privatbesitz.
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